Top-30 Bestsellerliste!

Mit Kluftinger quer durch Deutschland.

Der neue Bestseller: Auf Anhieb Platz 28 der Spiegel-Bestsellerliste.

Kommissar Kluftinger reist nicht gern – seine geistigen Väter sind wegen ihm jedoch in ganz Deutschland unterwegs. Dieses Nomadenleben zwingt den beiden Allgäuern bisher ungeahnte Herausforderungen auf, denen sie sich mutig stellen: Wie verhält man sich auf einem roten Teppich, wenn einen kein Fotograf knipsen will, welche Allüren sollte man sich zulegen, um in der literarischen Welt ernst genommen zu werden? Und, allen voran, wie macht man den Veranstaltern klar, dass auch für ein Autorenduo ein Doppelzimmer keinesfalls in Frage kommt?

Alle diese Fragen werden in diesem Buch beantwortet, dazu gibt es rund 100 kompromittierende Fotos aus Klüpfels und Kobrs Privatarchiv, entstanden auf Lesereisen, Fotoshootings, Promigalas und und und ...

Limited Fan-Edition mit DVD

Erstmals gibt es auch eine komplette Show von Klüpfel und Kobr auf DVD und zwar nur in dieser limitierten Sammleredition. Wer also noch nie auf einer ihrer Veranstaltungen war oder wer doch schon war und eine einmalige Erinnerung daran haben will: schnell zugreifen.

Live: Text aus dem Buch zum Anhören


Hier ein Text aus dem Buch "Zwei Einzelzimmer, bitte" als mp3 zum Anhören. Diese Version von "Beim Bayerischen Fernsehpreis oder: Wie wir einmal ganz und gar überhaupt nicht nirgends im Fernsehen zu sehen waren" wurde aufgenommen bei einer Live-Show im Tollwood-Festival in München.

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Pressestimmen


Das ist schrill, sprachlich recht pointiert und liest sich ungemein temporeich. Doch das gewollte Vorführen von Klischee auf Klischee verlangt selbst dem geneigtesten Leser nach einer gewissen Zeit einiges ab, mögen die Erkenntnisse und Absurditäten aus dem Alltag des Literaturbetriebs noch so authentisch sein.
Gut, dass es da noch drei kleine Kurzgeschichten mit Klufti gibt. Denn darin sind Klüpfel und Kobr tatsächlich in Hochform: Wenn sie ihren Erzählstrom in homöopathischen Portionen strukturieren und einem ruhig mal etwas Luft zum Nach-Schmunzeln lassen. Für alle Kluftinger-Fans ist das Taschenbuch ein Muss. Und bis der nächste Band mit Kommissar Kluftinger auf den Markt kommt, lässt sich die Wartezeit damit ganz gut überbrücken.
Nürnberger Zeitung

Das Buch hat das Zeug zur Muster-Mutter aller Zugbegleiter. Unterhaltsam, freundlich, sympathisch. Und die beiden exotischen Kultspießer muss man einfach mögen. Basta.
IN München


Wie zu erwarten, erkennt man bei beiden den frechen, teilweise auch bissigen Humor und lockeren Schreibstil - genau die Mischung, die den Erfolg der Kluftinger-Serie ausmacht. Mit einem Schmunzeln liest man dabei von ungeliebten Mitreisenden im Zug, von einer Begegnung mit den Eingeborenen in Wien, von der Fotografenmeute bei einer Promi-Veranstaltung und der Suche nach einer dezenten Literatenbrille. Alles in allem ist das Buch sehr unterhaltsam. Es zeigt, dass die Autoren nicht nur viel Spaß am Schreiben haben. Auch die Herausforderung, sich als bodenständige Allgäuer in der Fremde zurechtzufinden, scheint ihnen Freude zu bereiten. Das wird besonders deutlich an den rund 60 Schwarz-Weiß-Fotos aus Klüpfels und Kobrs Privatarchiv, die auf ihren Lesereisen entstanden sind.
dpa

Exklusive Leseprobe


Vorwort
(beinahe geschrieben von Roger Willemsen)


Sagt Ihnen der Begriff therapeutisches Schreiben etwas? Nicht? Na, dann wurde es ja sowieso mal Zeit, denn Sie befinden sich gerade mittendrin. Vor Ihnen liegt das Ergebnis ungezählter Therapiesitzungen. Jetzt fragen Sie sich, wie ausgerechnet Sie Teil dieses kleinen psycholiterarischen Autorenhilfsprojektes werden konnten? Dazu müssen wir etwas weiter ausholen. Stellen Sie sich zwei Allgäuer vor, damals noch in der Blüte ihrer Jahre (es ist schon etwas länger her). Die beiden fühlen sich seltsamerweise zum Schreiben berufen und erkennen auch noch Anzeichen rudimentärer Kompetenz bei sich dazu. Sie beschließen also, da sie eh fast keine Freunde haben und meist nutzlos daheim rumsitzen, diese vermeintlichen Fähigkeiten zu nutzen und ein Buch zu schreiben.
Und dann passiert das Undenkbare: Das Buch wird ein Erfolg. Ein ziemlich großer sogar. So groß, dass sie raus müssen. Aus dem Haus. Aus dem Allgäu. Ja, aus Bayern. Bis nach Norddeutschland! Das Leben dieser beiden Allgäuer, nennen wir sie aus Daten- schutzgründen einfach mal Richi und Holger, ändert sich schlagartig. Sie reisen fortan quer durch die Republik, besuchen staunend deren Metropolen, sehen mehr Menschen, als es auf Allgäuer Wiesen Kühe gibt ...

Eines der Privatbilder aus dem Buch: Michael Kobr stellt berühmte Gemälde nach, hier "Der Schrei".

Irgendwann werden die Eindrücke so überwältigend, wird das gemeinsame Reisen so beschwerlich und seelisch belastend, dass sie beginnen, nicht nur Bücher über einen grantelnden Allgäuer Kommissar zu verfassen, sondern über sich, ihr Leben als Autoren und Vortragsreisende zu schreiben. Irgendwo muss der Seelenballast ja hin. Das Ergebnis liegt nun in Ihren Händen. Wir ... ich meine, Richi und Holger haben schonungslos ausgepackt, denn nur so ist wirklich ein therapeutischer Effekt zu er- reichen. Sie schreiben, wie es ist zu schreiben, welchen inneren Schweinehunden man dabei begegnet, wie bissig diese sein können und mit welchen Leckerli man sie besänftigt. Sie erzählen davon, wie man sich fühlt, wenn man als Allgäuer in die Welt hinausgeworfen wird, eine Welt ohne Kühe und sattgrüne Wiesen und allabendliches Alpenglühen, und sie verraten weltexklusiv, wie sie es anstellen, selbst beim größten Promi- und Fotografenauftrieb unerkannt, unfotografiert und unwichtig zu bleiben. Sehr oft werden Sie, liebe Hilfspsychologen, in diesen Texten dem alles beherrschenden Über-Ich der Autoren begegnen, Kommissar Kluftinger, dem die beiden so viel verdanken und mit dem sie nun ihr literarisches Leben verbringen – in guten wie in bösen Tagen. Sie werden Zeuge des allerersten persönlichen Zusammentreffens des dynamischen Duos mit ihrem Übervater und, auch das kann manchmal Teil einer zielführen- den Therapie sein, ihrer unerbittlichen Rache für all die erlittene Unbill: Die beiden schicken Kommissar Kluftinger, diesen unverbesserlichen Dahoimdrumhocker (allgäuerisch für Daheim- bleiber), nämlich selbst auf Reisen. So, jetzt sind Sie im Bilde. Wir können nur an Sie appellieren: Helfen Sie diesen armen, verirrten Seelen, indem Sie diese therapeutische Textcollage lesen, loten Sie die Untiefen der Gemütslage zweier Allgäuer aus, begeben Sie sich auf die Reise durch die verschlungenen Windungen zweier Voralpengehirne. Sie bekommen auch ein Einzelzimmer, versprochen.

Allgäu, im Herbst 2011

Nach all den Jahren immer noch in Harmonie vereint: Klüpfel und Kobr.



Postskriptum: Jetzt hätten wir beinahe vergessen, es zu erklären, aber sicher hatten Sie es ohnehin gemerkt: Roger Willemsen hat dieses Vorwort nicht geschrieben. Genauso wenig wie Frank Schätzing, Claus Kleber oder Herta Müller, die übrigens alle in diesen Texten auftauchen und natürlich gar nicht gefragt wurden, ob sie es denn schreiben wollen. Bis auf Roger Willemsen.
Textsammlungen wie die vorliegende haben ja oft einen prominenten Paten. Doch wie Sie im vorliegenden Buch erfahren werden, kennen Richi und Holger keine Prominenten. Das heißt: Sie würden ja schon einige kennen, aber das sind dann doch ziemlich einseitige Bekanntschaften. Und die Angst des Verlages vor Absagen im Stile von »Knipfel und Korb, wer soll das sein?« oder »Wir schreiben nur was für Kafka, nicht für Kasperl!« war wohl ziemlich groß. So groß, dass man echte Prominente oder gar richtige Schriftsteller gar nicht zu fragen wagte, ob der oder jener sich ein Vorwort für das neueste Werk aus der Feder eines, das muss man sich mal vorstellen, Allgäuer Autorenduos abringen könnte.
So mussten sich die bei- den selbst ein Herz fassen. Und als sie endlich so weit waren, Roger Willemsen einen tränenreichen Bittbrief schrieben und dieser sogar zusagte, da hieß es vom Verlag: Wir drucken übermorgen, keine Zeit auf Herrn Willemsen zu warten, sagt ihr ihm mal wieder ab. Ja, und so wurde das Vorwort eben nur beinahe geschrieben von Roger Willemsen.
Aber wir versprechen, das nächste Mal fragen wir gleich den Papst nicht, und den Dalai Lama auch nicht, das klingt dann vielleicht noch besser.

Das Autorenduo trifft Kommissar Kluftinger


Im folgenden finden Sie noch eine weitere Leseprobe aus "Zwei Einzelzimmer, bitte" als PDF-Datei im Original-Buchformat. Es ist eine besondere Stelle, denn es handelt sich um das Gesprächsprotokoll des ersten Zusammentreffens von Kommissar Kluftinger und dem Autorenduo Klüpfel/Kobr.
Zum anschauen einfach aufs Cover klicken.